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26. Hambacher Musikfest  |  7. – 11. Juni 2023

 

Künstler und Künstlerinnen beim Hambacher Musikfest 2023

Mandelring Quartett
Sebastian Schmidt, Violine
Nanette Schmidt, Violine
Andreas Willwohl, Viola
Bernhard Schmidt, Violoncello
Ian Fountain, Klavier
Jens Bomhardt, Kontrabass
Wally Hase, Flöte
Nick Deutsch, Oboe
Thorsten Johanns, Klarinette
Johannes Hinterholzer, Horn
Bence Boganyi, Fagott
Dornerei, Theater mit Puppen


 

Mittwoch, 7. Juni 202320 Uhr
Hambacher Schloss

 

Eröffnungskonzert  »Kompass Europa – Nordlichter«

 

Friedrich Kuhlau (1786-1832)
Quintett D-Dur op. 51/1 für Flöte und Streichquartett
Wally Hase (Flöte), Mandelring Quartett

Carl Nielsen (1865-1931)
Quintett op.43 für Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott und Horn
Wally Hase (Flöte), Nick Deutsch (Oboe), Thorsten Johanns (Klarinette), Johannes Hinterholzer (Horn), Bence Boganyi (Fagott)
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Aulis Sallinen (*1935)
Ouvertüre für Klavier und Streicher op. 74b
Ian Fountain (Klavier), Mandelring Quartett

Franz Berwald (1796-1868)
Septett B-Dur für Klarinette, Horn, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass
Thorsten Johanns (Klarinette), Johannes Hinterholzer (Horn), Bence Boganyi (Fagott), Nanette Schmidt (Violine), Andreas Willwohl (Viola), Bernhard Schmidt (Violoncello), Jens Bomhardt (Kontrabass)

Wer hat sie nicht schon gesehen, die geheimnisvollen, zauberhaft farbigen Himmelserscheinungen? Das diesjährige Motto des Kultursommers bezieht sich allerdings nicht auf die wundervollen Himmelsgemälde
sondern auf die Komponisten der skandinavischen Länder, deren fantasievolle und farbige Musik es zu entdecken gilt. Das Eröffnungskonzert bietet Werke von Komponisten aus vier Nationen: einem aus Deutschland stammenden Dänen, einem waschechten Dänen, einem Finnen und einem Schweden, alle mit feiner, origineller und selten gehörter Kammermusik.

Konzertpatenschaft: Familie Pfister

 


 

Donnerstag, 8. Juni 202311 Uhr
Saalbau Neustadt (Beethovensaal)

Kinderkonzert  »Peter und der Wolf«

von Sergej Prokofiev (1891-1953)
Eleen und Markus Dorner (Dornerei-Theater mit Puppen)
Wally Hase (Flöte), Nick Deutsch (Oboe), Thorsten Johanns (Klarinette),  Johannes Hinterholzer (Horn), Bence Boganyi (Fagott)

 


 

Donnerstag, 8. Juni 2023,  Beginn 15:30 Uhr
Weingut Naegele

»Fröhliches Miteinander«

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Quartett C-Dur KV 285b für Flöte, Violine, Viola und Violoncello
Wally Hase (Flöte), Nanette Schmidt (Violine), Andreas Willwohl (Viola), Bernhard Schmidt (Violoncello)

Reinhold Glière (1875-1956)
Suite für Violine und Kontrabass
Sebastian Schmidt (Violine), Jens Bomhardt (Kontrabass)

Bernhard Henryk Crusell (1775-1838)
Quartett D-Dur op.7 für Klarinette, Violine, Viola und Violoncello
Thorsten Johanns (Klarinette), Sebastian Schmidt (Violine), Andreas Willwohl (Viola), Bernhard Schmidt (Violoncello)

François Devienne (1759-1803)
Quartett g-Moll op.73/3 für Fagott, Violine, Viola und Violoncello
Bence Boganyi (Fagott), Nanette Schmidt (Violine), Sebastian Schmidt (Viola), Bernhard Schmidt (Violoncello)

Luigi Boccherini (1743-1805)
Sextett in Es-Dur G467 für Oboe, Horn, Fagott, Violine, Viola und Kontrabass
Nick Deutsch (Oboe), Johannes Hinterholzer (Horn), Bence Boganyi (Fagott), Sebastian Schmidt (Violine), Andreas Willwohl (Viola), Jens Bomhardt (Kontrabass)

Im genussreichen Ambiente des Traditionsweinguts gesellen sich die Instrumente in wechselnden Gruppierungen zum fröhlichen Miteinander bei klassischer Unterhaltungsmusik. Da die Komponisten des bunten Programms in der Mehrzahl auch berühmte Instrumental-Solisten waren, die sich mit den Möglichkeiten ihrer Instrumente bestens auskannten, darf man auch eine gehörige Portion Virtuosität erwarten.

 Das Konzert wird durch eine Konzertpatenschaft gefördert.

Gastronomisches Angebot:
Buffet A: »Pollo al limone«, Hähnchenbrustfilet mit Blattspinat gefüllt und Rieslingsoße   23 Euro
Buffet B: Südländischer Antipastiteller | Spargelsalat, Paprika, Tomate, Mozzarella, gefüllte Champignons, Käse, Mini-Parisienne   23 Euro

 


Freitag, 9. Juni 2023, Beginn 19 Uhr
Pfarrkirche Sankt Jakobus, Hambach

 

»Romantische Edelsteine«

 

Gabriel Fauré (1845-1924)
Klavierquartett Nr. 2 g-Moll op.45
Ian Fountain (Klavier), Nanette Schmidt (Violine), Andreas Willwohl (Viola), Bernhard Schmidt (Violoncello)

Guillaume Lekeu (1870-1894)
Sonate für Violine und Klavier G-Dur
Ian Fountain (Klavier), Sebastian Schmidt (Violine)
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Louis Vierne (1870-1937)
Klavierquintett op.42
Ian Fountain (Klavier), Mandelring Quartett

Etwa die Hälfte der Werke, die in diesem Jahr beim Hambacher Musikfest erklingen, werden wohl den wenigsten Besuchern bekannt sein. Gabriel Fauré ist zwar berühmt, ihn wird man nicht zu den „Unbekannten“ zählen, bei Guillaume Lekeu trifft es jedoch zu. Seine wunderschöne für den berühmten Geiger Eugène Ysaÿe geschriebene Violinsonate gehört zu den wenigen Schöpfungen des hochbegabten jungen Komponisten, der mit nur 24 Jahren an Typhus starb. Louis Vierne ist vor allem als hervorragender Organist und Improvisator an Notre Dame de Paris berühmt geworden. Sein erschütterndes Klavierquintett, geschrieben zum Gedächtnis an seinen einzigen Sohn, der mit 17 Jahren standrechtlich erschossen wurde, weil er nicht in die Schrecken des Ersten Weltkriegs ziehen wollte, wird alle sehr berühren.

Mit freundlicher Unterstützung der Heim‘schen Privat-Sektkellerei.
Das Konzert wird durch eine Konzertpatenschaft gefördert.

 


 

Samstag, 10. Juni 2023, Beginn 15:30 Uhr
Weingut Naegele

 

»Heitere Serenade«

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Quartett D-Dur KV 285 für Flöte, Violine, Viola und Violoncello
Wally Hase (Flöte), Sebastian Schmidt (Violine), Andreas Willwohl (Viola), Bernhard Schmidt (Violoncello)

Carl Nielsen (1865-1931)
Serenata Invano für Klarinette, Horn, Fagott, Violoncello und Kontrabass
Thorsten Johanns (Klarinette), Johannes Hinterholzer (Horn), Bence Boganyi (Fagott), Bernhard Schmidt (Violoncello), Jens Bomhardt (Kontrabass)

Bernhard Henryk Crusell (1775-1838)
Divertimento C-Dur op.9 für Oboe und Streichquartett
Nick Deutsch (Oboe), Mandelring Quartett
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Jean Françaix (1912-1997)
Streichtrio
Nanette Schmidt (Violine), Sebastian Schmidt (Viola), Bernhard Schmidt (Violoncello)

Krzysztof Penderecki (1933-2020)
Duo Concertante für Violine und Kontrabass
Nanette Schmidt (Violine), Jens Bomhardt (Kontrabass)

Luigi Boccherini (1743-1805)
Sextett in Es-Dur G471 für Horn und Streichquintett
Johannes Hinterholzer (Horn), Jens Bomhardt (Kontrabass), Mandelring Quartett

Alle Eigenschaften, die man der Musik des französischen Komponisten Jean Françaix zuschreibt, treffen in ähnlicher Weise auch für die anderen Werke dieses Programms zu: „Anmut, Grazie, Witz, Verve, Ironie…“ Den Vergleich „Musik wie frisches Quellwasser“ könnte man, dem Weingut-Rahmen entsprechend, in „spritzig wie perlender Secco“ umwidmen. Auf jeden Fall gilt die oberste Maxime des Komponisten: „Faire plaisir“ (Vergnügen machen)!

Das Konzert wird durch eine Konzertpatenschaft gefördert.

Gastronomisches Angebot:
Buffet A: Gefülltes Spanferkel, Kartoffelsalat, Weißkrautsalat, Parisienne-Brötchen   23 Euro
Buffet B: Spaghetti mit grünem und weißem Spargel, Kaiserschoten, Cocktail-Tomaten, Pesto, Parmesan  21 Euro

 


 

Samstag, 10. Juni 2023, Beginn 19:30 Uhr
Saalbau Neustadt

 

Festkonzert | »Ruhm und Schatten I«

 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Quintett Es-Dur op.16 für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
Ian Fountain (Klavier), Nick Deutsch (Oboe), Thorsten Johanns (Klarinette), Johannes Hinterholzer (Horn), Bence Boganyi (Fagott)

Georges Onslow (1784-1853)
Streichquartett G-Dur op.9 Nr.1 »God save the king«
Mandelring Quartett

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Louis Spohr (1784-1859)
Nonett F-Dur op.31
Wally Hase (Flöte), Nick Deutsch (Oboe), Thorsten Johanns (Klarinette), Johannes Hinterholzer ( Horn), Bence Boganyi (Fagott), Nanette Schmidt (Violine), Andreas Willwohl (Viola), Bernhard Schmidt, (Violoncello), Jens Bomhardt (Kontrabass)

Beethoven wurde zunächst als Pianist berühmt, sein Ruhm als Komponist wuchs erst später und ist bis heute geblieben. George Onslow, 14 Jahre nach ihm geboren, war in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Frankreich und Deutschland berühmt, stand aber später im Schatten von Haydn, Mozart und Beethoven und geriet vollkommen in Vergessenheit. Auch Spohr wurde nur zu Lebzeiten als Violinvirtuose und Komponist gefeiert. Es ist ein Verdienst des HMF, solche Komponisten wieder aus dem Schatten zu holen, und oft stellt man fest, dass sie ganz zu Unrecht vergessen sind.
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im Anschluß:

Surprise – Konzert

Konzertpatenschaft: Dr. Birgit Jung und Dr. Volker Dries


 

Sonntag, 11. Juni 2023, Beginn 11 Uhr
Weingut Müller-Kern

 

»Beethoven zum 250. Geburtstag«

 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Serenade D-Dur op.25 für Flöte, Violine, Viola
Wally Hase (Flöte), Sebastian Schmidt (Violine), Andreas Willwohl (Viola)

Ludwig van Beethoven
Streichquartett G-Dur op.18/2
Mandelring Quartett
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Ludwig van Beethoven
Trio Es-Dur op.38 (nach dem Septett op.20) für Klavier, Klarinette und Violoncello
Ian Fountain (Klavier), Thorsten Johanns (Klarinette), Bernhard Schmidt (Violoncello)

Coronabedingt können wir den 250. Geburtstag des großen Komponisten erst drei Jahre später feiern. Und wie es sich für einen so schönen Anlass gebührt, erklingen zu seinen Ehren drei freundliche Werke aus seiner frühen Schaffensperiode. Aber auch der junge Beethoven schrieb schon Meisterwerke.

Konzertpatenschaft: Familie Michael Schmelcher

Gastronomisches Angebot:
Buffet A: Winzerbraten, Kartoffel-, Gurken- und Salat-Büffet   23 Euro
Buffet B: Kartoffel-Gemüsepuffer mit Dip, Salate vom Buffet  21 Euro

 


 

Sonntag, 11. Juni 2023, Beginn 18 Uhr
Hambacher Schloss

 

Festliches Finale | »Ruhm und Schatten II«

 

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Klaviertrio B-Dur op.97 »Erzherzog«
Ian Fountain (Klavier), Nanette Schmidt (Violine), Bernhard Schmidt (Violoncello)
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Georges Onslow (1784-1853)
Nonett a-Moll op.77
Wally Hase (Flöte), Nick Deutsch (Oboe), Thorsten Johanns (Klarinette), Johannes Hinterholzer (Horn), Bence Boganyi (Fagott), Sebastian Schmidt (Violine), Andreas Willwohl (Viola), Bernhard Schmidt (Violoncello), Jens Bomhardt (Kontrabass)

Beethoven und Onslow: Licht und Schatten? Oder eben doch nur: Der eine steht im Licht, der andere steht im Schatten, und das bedeutet, dass er durchaus seinen eigenen Wert hat, man muss nur die Beleuchtung ändern! Mit seiner fast schon symphonischen Klangfülle, seinen schönen Melodien und seinem frühromantischen Charakter bildet Onslows Nonett den festlichen Abschluss unseres Festivals.

Das Konzert wird durch eine Patenschaft gefördert.