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27. Hambacher Musikfest  |  29. Mai – 2. Juni 2024


Künstler und Künstlerinnen beim Hambacher Musikfest 2024

Mandelring Quartett
Sebastian Schmidt (Violine)
Nanette Schmidt (Violine)
Andreas Willwohl (Viola)
Bernhard Schmidt (Violoncello)

Quatuor Zaïde
Charlotte Maclet (Violine)
Leslie Boulin Raulet (Violine)
Céline Tison (Viola, statt Sarah Chenaf)
Juliette Salmona (Violoncello)

Lauma Skride, Klavier

Dominik Wagner, Kontrabass

Trio La-Deur, Rezitation
Jeanette La-Deur (Klavier)
Martin Nitsch (Klarinette)
Annelie Groth (Violine)
Gunnar Schmidt (Rezitation)


Hier geht es zu den >>> Tickets.


Mittwoch, 29. Mai 202420 Uhr
Hambacher Schloss

 

Eröffnungskonzert

 

Clara Wieck-Schumann (1819-1896)
Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22
Lauma Skride (Klavier), Sebastian Schmidt (Violine)

Variationen op. 20 (über ein Thema von Robert Schumann)
bearb. für Streichquartett von Éric Mouret
Quatuor Zaïde

Klaviertrio g-Moll op. 17
Nanette Schmidt (Violine), Bernhard Schmidt (Violoncello), Lauma Skride (Klavier)

Woldemar Bargiel (1828-1897)
Oktett c-Moll op. 15a
Quatuor Zaïde

Pianistin, Komponistin, Pädagogin, Herausgeberin, Konzertorganisatorin: Clara Schumann war eine der faszinierendsten Persönlichkeit der Musikgeschichte. Als neunjähriges klavierspielendes Wunderkind schlug sie das Publikum ebenso in ihren Bann wie bei ihrem letzten Konzert mehr als 60 Jahre später. Und ihre Kompositionen tat sie zwar bescheiden als „Frauenzimmerarbeit“ ab, aber sie war insgeheim stolz darauf – mit Recht, das zeigt nicht nur in ihr Hauptwerk, das Klaviertrio g-Moll. Das musikalische Porträt von Clara Schumann wird abgerundet durch das farbenreiche Oktett ihres Halbbruders Woldemar Bargiel.

Das Programm wird durch eine Konzertpatenschaft gefördert.


 

Donnerstag, 30. Mai 202411 Uhr
Saalbau Neustadt (Beethovensaal)

Filemon Faltenreich & Ophelias Schattentheater

Bach, Debussy, Katschaturian, Milhaud, Piazzolla, Grisoni u.a.
Michael Ende: Kinderbuch-Klassiker liebevoll erzählt und vertont

Trio La-Deur
Gunnar Schmidt (Konzeption und Erzähler)
Jeannette La-Deur (Klavier)
Martin Nitschmann (Klarinette)
Annelie Groth (Violine)

Die Geschichte von Filemon Faltenreich, die Michael Ende 1984 geschrieben hat, handelt von einem weisen indischen Elefanten, der sich mit Gedanken beschäftigt, die so groß sind wie er selbst. Aber eine Fußballmannschaft aus Fliegen hat sich ausgerechnet ihn als Gegner auserkoren, um den Weltmeister im Mistkugelschießen zu finden. Es kommt zum Showdown…
Im zweiten Teil der Matinee gibt Fräulein Ophelia in einer bezaubernden Geschichte Schatten, die zu niemandem gehören, ein neues Zuhause. Michael Ende versteht es meisterhaft, die Freiheit der kindlichen Fantasie mit den wesentlichen Fragen des Lebens zu verbinden. So wird dieses Kinderkonzert zu einem poetischen Zusammenspiel von Fantasie, Musik und einer Prise Lebensweisheit.

 


 

Donnerstag, 30. Mai 2024,  Beginn 15:30 Uhr
Weingut Naegele

»Dvořák im Weingut«

 

Antonín Dvořák (1841-1904)
Bagatellen op. 47 für zwei Violinen, Violoncello und Harmonium
Mandelring Quartett

Streichquartett F-Dur „Amerikanisches“
Quatuor Zaïde

Streichquintett G-Dur op. 77
Mandelring Quartett
Dominik Wagner (Kontrabass)

Traditionelle tschechische Musik war Antonín Dvořák seit seiner Kindheit vertraut, nicht zuletzt aus der Gastwirtschaft seines Vaters, der selbst Zither spielte. In Dvořáks „Bagatellen“ hat neben ländlichen Tanzmelodien ein tschechisches Volkslied Eingang gefunden. Das etwa zur gleichen Zeit entstandene Streichquintett G-Dur ist von einem volkstümlichen Tonfall durchdrungen. Und selbst im so genannten „Amerikanischen“ Streichquartett, das Dvořák während seiner Zeit in New York 1893 schrieb, haben die Klänge seiner Heimat Spuren hinterlassen. Zusammen mit Anspielungen auf (imaginäre) indianische Musik und stilisiertem Vogelgesang verleiht dies dem Werk die bunten Farben, die es zu einem der beliebtesten der gesamten Kammermusik gemacht haben.

Das Konzert wird durch eine Konzertpatenschaft gefördert.

 


Freitag, 31. Mai 2024, Beginn 19 Uhr
Pfarrkirche Sankt Jakobus, Hambach

 

»Jubilare 2024«

 

Gabriel Fauré (1845-1924)
Klavierquintett Nr. 2 c-Moll op. 115
Quatuor Zaïde, Lauma Skride (Klavier)

Anton Bruckner (1824-1896)
Streichquintett F-Dur
Mandelring Quartett, Céline Tison (Viola)

Arnold Schönberg (1874-1951)
Streichsextett „Verklärte Nacht“ op. 4 (nach einem Gedicht von Richard Dehmel)
Quatuor Zaïde, Andreas Willwohl (Viola),
Bernhard Schmidt (Violoncello)

 

In diesem Jahr feiert die Musikwelt drei Komponisten, deren Lebensdaten Anlass für klassische Jubiläumsehren geben. Sie kamen innerhalb eines halben Jahrhunderts zur Welt, aber könnten unterschiedlicher kaum sein: Gabriel Fauré (100. Todestag), der schon in jungen Jahren ein Liebling der Pariser Salons und ein hochgeachteter Organist war, seine großen kompositorischen Erfolge aber erst mit über 60 Jahren feierte. Anton Bruckner (200. Geburtstag), der Gott und Richard Wagner verehrte und neben grandiosen Sinfonien und Chorwerken auch ein einzigartiges Streichquintett hinterlassen hat. Und Arnold Schönberg (150. Geburtstag), der mit seinem Konzept der Atonalität konservative Kreise das Fürchten lehrte, mit seinem frühen Streichsextett „Verklärte Nacht“ aber ein hoch romantisches Werk von großer Suggestionskraft geschaffen hat.

 

Mit freundlicher Unterstützung der Heim‘schen Privat-Sektkellerei.
Das Konzert wird durch eine Konzertpatenschaft gefördert.


 

Samstag, 1. Juni 2024, Beginn 15:30 Uhr
Weingut Naegele

 

»Von Duo bis Quintett«

 

Gioacchino Rossini (1792-1868)
Sonata a Quattro Nr. 1 G-Dur
für zwei Violinen, Viola, Kontrabass
Sebastian Schmidt, Nanette Schmidt (Violinen), Andreas Willwohl (Viola), Dominik Wagner (Kontrabass)

Maurice Ravel (1875-1937)
Sonate für Violine und Violoncello
Charlotte Maclet (Violine), Juliette Salmona (Violoncello)

Astor Piazzolla (1921-1992)
Drei Tangos für Violine und Kontrabass
Sebastian Schmidt (Violine), Dominik Wagner (Kontrabass)

Michael Haydn (1737-1806)
Streichquintett G-Dur
Quatuor Zaïde, Andreas Willwohl (Viola)

Traditionell bietet das samstägliche Konzert in der entspannten Atmosphäre des Weinguts Naegele ein buntes, unterhaltsames Programm, mit Werken in ausgefallenen Besetzungen und Raritäten des Repertoires. Dieses Mal spannt sich der Bogen von Michael Haydns Streichquintett „Notturno“, das den Kompositionen seines berühmten Bruders nicht nachsteht, bis zur schillernden Sonate für Violine und Violoncello von Maurice Ravel.

Das Konzert wird durch eine Konzertpatenschaft gefördert.


 

Samstag, 1. Juni 2024, Beginn 19:30 Uhr
Saalbau Neustadt

 

Festkonzert | Schubertiade

 

Franz Schubert (1797-1828)
Streichtrio Nr. 1 B-Dur
Nanette Schmidt (Violine), Andreas Willwohl (Viola), Bernhard Schmidt (Violoncello)

Fantasie f-Moll D 940 für Klavier zu vier Händen
Lauma Skride, Sebastian Schmidt (Klavier)

„Du bist die Ruh“, „Ständchen“ und „Die Forelle“
bearbeitet für Kontrabass und Klavier
Dominik Wagner (Kontrabass), Lauma Skride (Klavier)

Streichquartett op. 29 a-Moll „Rosamunde“ D 804 (komp. 1824)
Mandelring Quartett

Klavierquintett A-Dur D 667 “Forellenquintett”
Charlotte Maclet (Violine), Céline Tison (Viola), Juliette Salmona (Violoncello), Dominik Wagner (Kontrabass), Lauma Skride (Klavier)

Mehr als 1.000 Werke hat Franz Schubert in seinem kurzen Leben geschrieben. Das Konzert beleuchtet unterschiedliche Facetten dieses umfangreichen Oeuvres: vom 1. Streichtrio, das sich an Haydn und Mozart orientiert, bis zum romantischen „Rosamunde“-Quartett; von intimen Liedern bis zum großangelegten „Forellenquintett“.

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im Anschluss:

Surprise – Konzert

Konzertpatenschaft: Dr. Birgit Jung und Dr. Volker Dries


 

Sonntag, 2. Juni 2024, Beginn 11 Uhr
Weingut Müller-Kern

 

Haydn – Mozart – Beethoven

 

Joseph Haydn (1732-1809)
Streichquartett op. 76/4 „Sonnenaufgangsquartett“
Mandelring Quartett

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
„Die Zauberflöte“ für Streichquartett
Quatuor Zaïde

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquintett C-Dur op. 29
Mandelring Quartett, Céline Tison (Viola)

Die drei großen Wiener Klassiker in besonders hell leuchtendem Licht: Haydns „Sonnenaufgangsquartett“ verdankt seinen Beinamen dem Beginn, bei dem die Melodie in strahlende Höhen emporsteigt. Ein Spiel von Licht und Schatten durchzieht Mozarts „Zauberflöte“. Dass es keines Orchesters bedarf, um die facettenreiche Partitur zum Klingen zu bringen, beweist das Quatuor Zaide, das die Quartett-Bearbeitung bereits auf CD vorgelegt hat. Von einer ungewohnt heiteren Seite zeigt sich Beethoven in seinem einzigen Streichquintett. Es wartet mit einem erstaunlichen Finale auf, das dem Werk den Beinamen „Der Sturm“ eingebracht hat.

Konzertpatenschaft: Familie Michael Schmelcher


Sonntag, 2. Juni 2023, Beginn 18 Uhr
Pfarrkirche Sankt Jakobus, Hambach

 

Festliches Finale

Richard Strauss (1864-1949)
Streichsextett aus der Oper “Capriccio” op. 85
Quatuor Zaïde, Andreas Willwohl (Viola),
Bernhard Schmidt (Violoncello)

Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Sextett D-Dur op. 110 für Klavier und Streichquintett
Mandelring Quartett, Dominik Wagner (Kontrabass),
Lauma Skride (Klavier)

Max Bruch (1838-1920)
Oktett B-Dur
Mandelring Quartett, Charlotte Maclet (Violine), Leslie Boulin Raulet (Violine), Céline Tison (Viola), Dominik Wagner (Kontrabass)

Opulente Klänge zum festlichen Abschluss des Hambacher Musikfestes: Das Streichsextett, mit dem Richard Strauss‘ Einakter „Capriccio“ beginnt, entführt das Opernpublikum in die Theaterwelt des 18. Jahrhunderts – und das im spätromantischer Klanggewand! Als virtuoses Klavierkonzert im Taschenformat entpuppt sich das posthum veröffentlichte Sextett für Klavier und Streicher, das Mendelssohn schon mit 15 Jahren geschrieben hat. Und in dem Streichoktett, das Max Bruch 1920 wenige Monate vor seinem Tod vollendete, blüht noch einmal die Klangpracht der späten Romantik auf, zu einer Zeit, in der Komponisten wie Schönberg, Hindemith und Strawinsky längst schon den Weg in die Moderne eingeschlagen haben.

Das Konzert wird durch eine Patenschaft gefördert.


Hier geht es zu den >>> Tickets.