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Künstler/innen Kammermusik-Festival

Gastmusiker 2021: Gustav, Paul und Benjamin Rivinius

By 21. Dezember 2020Februar 3rd, 2021No Comments

Drei Mitglieder des 1995 gegründeten Rivinius-Quartetts sind Gastmusiker des Hambacher Musikfestes 2021.
Das aktualisierte Programm dazu finden Sie > hier.

 

Benjamin Rivinius  1976 im Saarland geboren, ist ein sehr vielseitiger Musiker und fest im Musikleben verankert. Als Geiger aufgewachsen, war er 1994 1.Preisträger beim Internationalen Jugendwettbewerb in Luxemburg, ebenso mit seinem Klaviertrio beim Bundeswettbewerb „Jugend Musiziert“ im Jahre 1995. Des Weiteren war Benjamin Rivinius als Konzertmeister des Bundesjugendorchesters tätig. Von 1997 bis 2003 studierte er bei Prof. Hariolf Schlichtig in München, wo er sein Konzertdiplom mit Auszeichnung absolvierte und sein Studium nach der Meisterklasse abschloss. Zu dieser Zeit war Benjamin Rivinius Mitglied des „Gustav-Mahler-Jugendorchesters“ und Solobratscher des „European Union Youth Orchestra“. 2001 war er Preisträger beim Internationalen Musikwettbewerb in Markneukirchen. Im gleichen Jahr wurde er mit dem Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet und in die Bundesauswahl „Konzerte Junger Künstler“ aufgenommen. Mit seinen Brüdern Paul, Gustav und Siegfried bildet er das „Rivinius Klavierquartett“, welches seit vielen Jahren erfolgreich konzertiert. Ferner ist er ständiger Gast bei internationalen Kammermusikfestivals, so zum Beispiel beim Rheingau Musik Festival, in Plön, Moritzburg oder auch Athen, wo er u. a. mit Leonidas Kavakos musizierte. Von 2002 bis 2005 unterrichtete Benjamin Rivinius an der Musikhochschule „Hanns-Eisler“ in Berlin. In den Jahren danach war er Dozent bei „Villa Musica“, wo er mit jungen talentierten Nachwuchskünstlern zusammenarbeitete und mit dem „Ensemble Villa Musica“ kammermusikalisch sehr aktiv war. In den Jahren 2000/01 war Benjamin Rivinius Solobratscher der Camerata Salzburg unter Sir Roger Norrington, und von 2001 bis 2005 war er 1. Solobratscher des Konzerthausorchesters Berlin (ehemals „Berliner Sinfonie-Orchester“) unter Eliahu Inbal. Im Februar 2005 wurde er 1. Solobratscher des Rundfunk-Sinfonieorchesters Saarbrücken. Nach der Fusion des Orchesters mit dem SWR-Rundfunkorchester Kaiserslautern zu Beginn der Saison 2007/08 ist er in gleicher Funktion Mitglied der Deutschen Radio Philharmonie. Benjamin Rivinius spielt eine Viola von Wolfgang Scharff und Bögen von Sebastian Dirr.

 

Gustav Rivinius Als bisher einziger deutscher Musiker wurde Gustav Rivinius 1990 mit dem 1. Preis und der Goldmedaille des Internationalen Tschaikowsky Wettbewerbs ausgezeichnet. Der damals 24-jährige Cellist erhielt zudem den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Tschaikowsky-Werkes aller Teilnehmer. Seither konzertiert er auf der ganzen Welt mit führenden Musikern, Orchestern und Dirigenten. Höhepunkte seiner bisherigen Karriere sind die Aufführungen mit dem Sinfonieorchester des BR unter Lorin Maazel, Ingo Metzmacher sowie Hans Zender. Zur Wiedereröffnung des Goldenen Saals der Prager Burg spielte Gustav Rivinius das Dvořák-Konzert mit der Tschechischen Philharmonie unter der Leitung von Vaclav Neumann. Neben dem solistischen Auftreten widmet sich Gustav Rivinius der Kammermusik. Regelmäßig musiziert er mit seinen Brüdern im Rivinius Klavier Quartett, sowie in Recitals mit seinem Bruder Paul am Klavier. Beim Festival Spannungen in Heimbach gehört er zum festen Musikerkreis. Er gründete das Trio Gasparo da Salò, das Bartholdy Streichquintett und das Tammuz Piano Quartet, mit welchem er die beiden Klavierquartette von George Enescu für cpo einspielte. (Foto: Laffitau)
https://gustavrivinius.com/

 

Paul Rivinius Jahrgang 1970, erhielt seinen ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Seine Lehrer waren zunächst Gustaf Grosch in München, später dann Alexander Sellier, Walter Blankenheim und Nerine Barrett an der Musikhochschule in Saarbrücken. Nach dem Abitur studierte er zusätzlich Horn bei Marie-Luise Neunecker an der Frankfurter Musikhochschule und setzte seine Klavierausbildung bei Raymund Havenith fort. 1994 wurde er in die Meisterklasse von Gerhard Oppitz an der Musikhochschule München aufgenommen, die er 1998 mit Auszeichnung abschloss. Paul Rivinius war langjähriges Mitglied im Bundesjugendorchester und im Gustav Mahler Jugendorchester. Als Kammermusiker profilierte er sich mit dem 1986 gegründeten Clemente Trio, das nach mehreren Auszeichnungen 1998 den renommierten ARD-Musikwettbewerb in München gewann und anschließend als „Rising Star”-Ensemble in den zehn wichtigsten Konzertsälen der Welt gastierte, darunter die Carnegie Hall in New York und die Wigmore Hall in London. Außerdem musiziert Paul Rivinius gemeinsam mit seinen Brüdern Benjamin, Gustav und Siegfried im Rivinius Klavier Quartett. Seit 2004 ist er zudem Pianist des Mozart Piano Quartetts, welches sich durch ausgedehnte Reisen nach Nord- und Südamerika sowie nach Asien internationales Renomee erspielt hat. 2018 erhielt das Mozart Piano Quartett den „Opus Klassik“ für die Einspielung des Klavierquartettes von Georg Hendrik Witte bei MDG Dabringhaus & Grimm. Zahlreiche Rundfunk- und CD- Produktionen dokumentieren seine künstlerische Arbeit, unter anderem mit den Cellisten Julian Steckel und Johannes Moser sowie mit der schwedischen Sopranistin Camilla Tilling. Paul Rivinius lehrte viele Jahre als Professor für Kammermusik an der Musikhochschule „Hanns Eisler” in Berlin und lebt heute in München. https://paulrivinius.com