Festival Programm 2021

Abschlusskonzert, 6. Juni 2021

By 22. Dezember 2020Februar 23rd, 2021No Comments

 

Sonntag, 6. Juni 2021, Beginn 15 und 18 Uhr
im Hambacher Schloss

 

Festliches Finale

 

Mandelring Quartett
Benjamin Rivinius (Viola), Paul Rivinius (Klavier) und Gustav Rivinius (Violoncello)

 

Reinhold Glière (1875-1956)
Streichsextett C-Dur, op. 11 | Mandelring Quartett mit Benjamin Rivinius (Viola) und Gustav Rivinius (Violoncello)

Peter Tschaikowski (1840-1893)
Streichsextett d-Moll, op. 70, „Souvenir de Florence“ | Mandelring Quartett mit Benjamin Rivinius (Viola) und Gustav Rivinius (Violoncello)

 

+++ Das Konzert um 18 Uhr ist bereits ausverkauft!

 


 

Reinhold M. Glière (© wikipedia free)

Reinhold Moritzewitsch Glière  |  Sein Nachname sieht französisch aus, aber das scheint nur so, er wurde ab etwa 1900 französisch geschrieben, der Mode der Zeit entsprechend. Der Vorname dieses russischen Komponisten ist hingegen tatsächlich deutschsprachig, denn der Vater von Reinhold Morizewitsch Glière war als Blasinstrumentenbauer aus dem Vogtland zunächst nach Warschau ausgewandert und hatte sich dann in Kiew niedergelassen. Glière selbst studierte Violine und Komposition am Moskauer Konservatorium und wurde später selbst ein erfolgreicher Kompositionslehrer; einer seiner Schüler war Sergej Prokofjew. Im sowjetischen Musikleben spielte er eine zentrale Rolle: Er gehörte dem Vorstand des Komponistenverbands an, der ab 1932 die musikpolitische Richtung vorgab, und erhielt zahlreiche staatliche Auszeichnungen, das „Rote Banner der Arbeit“, mehrere Lenin-Orden und Stalin-Preise 1. Klasse. Seine Kompositionen – Sinfonien, Konzerte, Opern, Ballette, Kammermusik, Lieder – stehen fest in der nationalrussisch-romantischen Tradition; in den späteren Werken haben impressionistische Elemente und vor allem die Volksmusik der zentralasiatischen Sowjetrepubliken, die er intensiv bereist hat, ihre Spuren hinterlassen.

 

Peter I. Tschaikowski (© Wikipedia gemeinfrei)

Peter Tschaikowski  |  „Souvenir de Florence“ – Erinnerung an Florenz. So nannte Pjotr I. Tschaikowsky sein einziges Streichsextett, das er es im ausnehmend schönen Sommer 1890 auf seinem Landsitz in Frolowskoje in nur 17 Tagen komponierte. Im heimatlichen Rußland, nicht etwa am Ufer des Arno selbst hat Tschaikowsky sein einziges Streichsextett komponiert. Inspiriert wurde es durch die unbeschwerte Arbeit an der Oper Pique Dame, die er in nur viereinhalb Wochen im Frühjahr 1890 in Florenz skizziert hatte.

 

 

 


 

Zur Ticket-Bestellung >>>

(Bilder: Wikipedia gemeinfrei)