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Foto: © Wilfried Dechau

Programm

 

Zyklus 12 | 2021-2022

 

In der Hoffnung, dass die Corona-Pandemie ab Herbst 2021 den Konzertbetrieb nicht mehr beeinträchtigt, legte das Mandelring Quartett das Programm der KLASSIK-REIHE 2021-2022 fest.
Mit Camille Thomas (Cello) und Marie-Pierre Langlamet (Harfe) werden zwei „Mandelring plus…“-Konzerte nachgeholt, die in den letzten Konzert-Reihen coronabedingt entfallen mussten.

Gerne informieren wir Sie per E-Mail, sollten unvorhersehbare Corona-Entwicklungen Einfluß auf die Konzerte befürchten lassen. Sie erhalten dann den Newsletter des Hambacher Musikfestes.

 

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Samstag, 16. Oktober 2021 |  18 Uhr (Einführung von Jörg S. Schmidt um 17 Uhr)
im Saalbau Neustadt, Festsaal

 

Esprit et Couleurs

(Konzert zur neuen CD)

 

Mandelring Quartett

 

Wolfgang A. Mozart (1756 – 1791)
Streichquartett KV 428

Jean Rivier (1896-1987)
Streichquartett Nr. 1 (1924)

Claude Debussy (1862 – 1918)
Streichquartett op. 10

 

Dieses Konzertprogramm wurde angeregt durch die neue CD des Mandelring Quartetts, auf der Werke von Jean Rivier und Claude Debussy zu hören sind. Das schwer übersetzbare Konzertmotto „Geist (aber auch Seele, Gemüt, Witz…) und Farben“ trifft die Musik sowohl Mozarts als auch Debussys, der Mozart einmal seinen „Großonkel“ genannt hat. Wir hören eines der schönsten Quartette Mozarts und das geniale Frühwerk des französischen Komponisten, den man wegen des Farbenreichtums seiner Kompositionen immer wieder mit der Malerei des Impressionismus in Verbindung bringt. Mit dem 1. Streichquartett von Jean Rivier stellt das Mandelring Quartett wieder eine „Entdeckung“ vor, die an Claude Debussy und Maurice Ravel erinnert und das französische Quartett-Repertoire in beeindruckender Weise bereichert.

 


 

Sonntag, 28. November 2021 | 18 Uhr (Einführung von Jörg S. Schmidt um 17 Uhr)
im Saalbau Neustadt

 

Lebenslinien

(Gesprächskonzert zum 25. Todesjahr von Berthold Goldschmidt)

 

Mandelring Quartett

 

Berthold Goldschmidt (1903 – 1996)
Streichquartett Nr. 4 (1992) | dem Mandelring Quartett gewidmet

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Streichquartett op. 80

Berthold Goldschmidt
Streichquartett Nr. 2 (1936)

Moderation: Eva Blaskewitz

 

Ein neues Format in der KLASSIK-REIHE: ein Gesprächs­konzert, das anlässlich des 25. Todesjahres von Berthold Goldschmidt seine Premiere hat. Die als Verfasserin der Programmtexte des HAMBACHER MUSIKFESTs bekannte Musikjournalistin Eva Blaskewitz wird ein Konzert mit Quartetten jüdischer Komponisten moderieren: Mendelssohns ergreifendes letztes Streichquartett, geschrieben im Gedenken an seine kurz vorher gestorbene Schwester Fanny, und zwei Streichquartette von Goldschmidt. Sein Streichquartett Nr. 4 widmete Berthold Goldschmidt im Jahr 1992 dem Mandelring Quartett. Die Begegnung mit diesem Komponisten in seinen letzten Lebensjahren und der Aufbau einer engen, fast innigen Beziehung waren für die Musiker ein wunderbares Erlebnis in seiner künstlerischen Laufbahn, über das sich die Quartett-Mitglieder mit der Moderatorin unterhalten.

 


 

Sonntag, 23. Januar 2022 | 18 Uhr (Einführung von Jörg S. Schmidt um 17 Uhr)
im Saalbau Neustadt

 

Camille Thomas © Uwe Arens

Mandelring plus…

 

Mandelring Quartett
Camille Thomas (Violoncello)

 

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Streichquartett op. 76 Nr. 2, „Quintenquartett”

Alexander Glasunow (1865 – 1936)
Streichquintett op. 39

Franz Schubert (1797 – 1828)
Streichquintett C-Dur D 956 

 

Dieses Konzert hätte ursprünglich am 17. Januar 2021 stattfinden sollen. Haydns „Quintenquartett“ gehört – wie auch das „Kaiserquartett“ – zu seinen späten Meisterwerken, von seinen Zeitgenossen und der Nachwelt gleichermaßen bewundert. Dem Konzerttitel entsprechend hat sich das Mandelring Quartett, um die mit zwei Celli besetzten Quintette von Glasunow und Schubert spielen zu können, mit der Cellistin Camille Thomas, einem Star der internationalen Cello-Szene, zusammengetan. Ihr Stradivari-Cello wird den tiefen warmen Gesamtklang der Quintette mit prägen, die schon beim 20. Hambacher Musikfest mit großem Erfolg aufgeführt wurden.  Schuberts Streichquintett gilt vielen Musikliebhabern als „opus summum“ – ein Gipfel der Kammermusik.

 


 

Sonntag, 6. März 2022 | 18 Uhr (Einführung von Jörg S. Schmidt um 17 Uhr)
im Saalbau Neustadt

 

Gipfeltreffen |  Beethoven & Bartók IV

 

Mandelring Quartett

 

Ludwig van Beethoven (1833-1897)
Streichquartett op. 18 Nr. 4

Béla Bartók (1881-1945)
Streichquartett Nr. 4

Ludwig van Beethoven
Streichquartett op. 74 „Harfenquartett“

 

Kein Komponist hat seine Nachfolger so sehr beeindruckt und beeinflusst wie Ludwig van Beethoven mit seinen zwischen 1798 und 1826 entstandenen 16 Streichquartetten. Auch Béla Bartók, der bedeutendste Quartettkomponist der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, ist da keine Ausnahme, obwohl sein viertes Quartett eine völlig andere Sprache zu sprechen scheint: die Sprache der wilden Umbruchszeit der zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts, höchst expressiv, aber doch auch geprägt durch traditionelle Kompositionsprinzipien.

 


 

Donnerstag, 14. April 2022 | 20 Uhr  |  verschobenes Konzert, nicht Teil des Abonnements
im Saalbau Neustadt

 

Marie-Pierre Langlamet © Berliner Philharmoniker

Mandelring plus…

 

Mandelring Quartett
Marie-Pierre Langlamet (Harfe)

Joaquin Turina (1882 – 1949)
„La oración del torero” op. 34 für Streichquartett | Mandelring Quartett

Marcel Tournier (1879 – 1951)
„Vers la source dans le bois“ für Harfe solo | Marie-Pierre Langlamet (Harfe)
„Au matin“ für Harfe solo | Marie-Pierre Langlamet (Harfe)

André Caplet (1878 – 1925)
„Le masque de la mort rouge“ – Conte fantastique d’après Edgar Allan Poe für Harfe und Streichquartett | Mandelring Quartett und Marie-Pierre Langlamet (Harfe)

Maurice Ravel (1875 – 1937)
Streichquartett F-Dur | Mandelring Quartett

Claude Debussy (1862 – 1918)
„Danse sacrée et Danse profane“ für Harfe und Streichquartett | Mandelring Quartett und Marie-Pierre Langlamet (Harfe)

 

Dieses Konzert hätte ursprünglich am 18. April 2020 stattfinden sollen. Glücklicherweise ist es trotz der Corona-bedingten, zweifachen Verschiebung möglich, das schöne Programm unverändert zu belassen. Auch der „Stargast“, Marie-Pierre Langlamet, die Soloharfenistin der Berliner Philharmoniker, kann mitwirken, während die „Berliner“ in Baden-Baden konzertieren.

Erläuterungen: Jörg S. Schmidt

 


Programmänderungen vorbehalten.

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