Brahms-Preis 2026 gleich mehrfach Gelegenheit zum Feiern

Am 26. September 2026 wurde dem Mandelring Quartett der diesjährige Brahmspreis verliehen. Obwohl man mit Johannes Brahms die Stadt Hamburg assoziiert, war der Lebensmittelpunkt des Musikers lange Zeit Schleswig Holstein. Dort, in der St. Bartholomäus-Kirche in Wesselburen nicht weit entfernt von Heide, wurde der Preis an das Quartett übergeben. Natürlich spielten die Vier aus diesem Anlaß auch ein kleines Konzert: Neben dem Streichquartett a-Moll op. 51/2 wurde das Programm durch das Streichquintett G-Dur op. 111 ergänzt, bei dem der frühere Bratschist Roland Glassl als Gast mitwirkte. Eine schöne Geste, denn Roland Glassl war und ist dem Quartett sehr verbunden.

Begründet wurde die erstmalige Verleihung des Preises an ein Streichquartett mit der weltweite Bedeutung des Ensembles sowie das musikalische Miteinander als Symbol für demokratische Werte (Aufeinanderhören, gleichberechtigte Stimmen) – das Streichquartett als „Ehe zu viert“. (Beitrag des NDR) Die Laudatio hielt Martin Maria Krüger.

Doch damit nicht genug: Das Mandelring Quartett nutzte den Aufenthalt im Norden auch noch für ein Konzert in der Hamburger Leiszhalle. Am Abend vor der Preisverleihung konzertierten die Musiker mit dem Streichquartett Nr. 1 C-Dur op. 49 von Dmitri Schostakowitsch, dem Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18 von Johannes Brahms und dem Streichsextett d-Moll op. 70 »Souvenir de Florence« von Piotr I. Tschaikowsky. Verstärkung bekam das Quartett hier ebenfalls durch Roland Glassl, Viola, und Sebastian Klinger, Violoncello.

Pressestimmen:

https://www.derkulturonkel.de/2026/04/10/brahms-preis-2026-demokratie-in-vier-stimmen/

https://paz.de/artikel/gute-harmonie-unter-geschwistern-a18225.html

https://www.abendblatt.de/hamburg/kultur/article413253427/ein-preis-und-ein-jubilaeum-mandelring-quartett-hat-einiges-zu-feiern-in-hamburg.html